Wasserversorgungsplan Steiermark

Auftraggeber: Amt der Steiermärkischen Landesregierung, Fachabteilung 19A

Bearbeitungszeitraum: 01/1997 bis 12/2002


Das Projekt

Aufbauend auf dem Generalplan 1973 wurde im November 1996 von der Steiermärkischen Landesregierung der Auftrag zur Erstellung des Wasserversorgungsplanes Steiermark erteilt. Es wurden

  • die Vertiefung der Kenntnisse über das Wasserdargebot,
  • die Erhebung des aktuellen Wasserbedarfs,
  • die Abschätzung der zukünftigen Entwicklung,
  • die Erhöhung der Versorgungssicherheit und
  • das Aufzeigen von Vernetzungsmöglichkeiten innerhalb bestehender Versorgungsstrukturen

als wesentlichste Bearbeitungsschritte festgelegt. Der Wasserversorgungsplan wurde 2002 publiziert.

Unsere Tätigkeit

Das Institut für Hydrogeologie und Geothermie der JOANNEUM RESEARCH war maßgeblich bei der Erstellung des Abschnitts B beteiligt mit den Themenbereichen:

  • Hydrogeologische Grundzüge der Steiermark
  • Niederschlag und Verdunstung
  • Ober- und unterirdischer Abfluss
  • Erfassung und Bewertung der Wasservorkommen

Unter anderem erfolgte eine GIS-basierte Regionalisierung der Niederschläge und potentiellen Verdunstung sowie der Grundwasserneubildung (siehe Karte) als Basis für eine Bewertung der Grundwasserreserven. Die wesentlichsten Wasserhaushaltsparameter wurden für 8 hydrogeologische Teilregionen der Steiermark ermittelt(siehe Diagramm).

Eine zusammenfassende Bewertung der Wasservorkommen ergab:

  • Die großen Karstwasserquellen sind meist genutzt, weisen qualitative Probleme oder sehr große Schüttungsschwankungen auf
  • Die Kluftwasservorkommen sind meist sehr stark mit der guten Speicherung im darüber liegenden Verwitterungsmantel oder in quartären Lockersedimenten verknüpft
  • Für die Porengrundwasserbereiche wurden Gebiete mit geringen Reserven, solche mit großen Ergiebigkeiten aber kaum verbleibenden Reserven und Porengrundwassergebiete, in denen noch Reserven möglich erscheinen, ausgewiesen

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