Analytik, Hydrogeochemie

Albrecht Leis
Dipl. Chem. Dr. Albrecht Leis

LaboranalytikDas Geschäftsfeld „Analytik; Hydrogeochemie“ fokussiert auf jene Kundengruppen, die zur Lösung ihrer Problemstellungen spezifisches Know-how aus dem Bereich der Isotopenanalytik und einer maßgeschneiderten spezifischen hydrochemischen Analytik benötigen. „Analytik; Hydrogeochemie“ weist eine hohe Interaktion mit den anderen Geschäftsfeldern des Unternehmens auf. Einerseits über Bereitstellung von Analyseleistungen, andererseits über die Weiterentwicklung insbesondere des Kompetenzfeldes der hydrochemischen Prozessanalyse und -modellierung.

Der Schwerpunkt der Aufgabenstellungen verlagert sich immer stärker von der Bestandskontrolle (z.B. Trinkwasseranalysen zur Kontrolle der Einhaltung von Grenzwerten) hin zu Fragestellungen, die eine Identifikation und Quantifizierung der maßgeblichen physikalisch-chemischen Prozesse im Oberflächen- und Grundwasser ermöglichen.

Zentrales Thema der Isotopenhydrologie ist die Untersuchung des Wasserkreislaufs zusammen mit den an ihn gebundenen Stoffkreisläufen des Kohlenstoffs, Stickstoffs und Schwefels sowie die Charakterisierung der bei der Interaktion des Wassers mit dem Gestein ablaufenden hydro(geo)chemischen Vorgänge. Ausgehend von der Untersuchung der isotopischen Struktur des Wassermoleküls und der chemischen Zusammensetzung der im Wasser gelösten Stoffe können jene Prozesse identifiziert werden, die die Wasserbeschaffenheit maßgeblich bestimmen.

Im Wesentlichen liegen die Zielgruppen im Geschäftsfeld „Analytik; Hydrogeochemie“

  • im Bereich der nationalen und internationalen öffentlichen Verwaltung (wasserwirtschaftliche Planungsorgane der Länder, Gewässerschutzabteilungen der Länder, Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, Umweltabteilungen) im Rahmen des spezifischen Monitorings umweltrelevanter Fragestellungen sowie
  • bei Infrastrukturunternehmen im Straßen- und Tunnelbau für die begleitende Analytik in Beweissicherungsprogrammen und bei spezifischen Fragestellungen wie beispielsweise der Versinterungsproblematik bei Tunneldrainagen sowie bei Beweissicherungsprogrammen bei Errichtung und Betrieb von Wasserkraftwerken.
  • bei Industriebetrieben; für sie ist die hydrochemische Prozessforschung eine Serviceleistung, die zukünftig vermehrt Fragen der Wasser-Gesteinswechselwirkung auch in der Erdölindustrie und bei Fragen der geothermischen Nutzung zu klären haben wird.
  • bei F&E-Einrichtungen und Universitäten, mit denen spezifische analytische Problemstellungen in kooperativen Projekten identifiziert und einer Lösung zugeführt werden.

Im Bereich der Umweltanalytik wird die Erarbeitung und Bereitstellung maßgeschneiderter analytischer Methoden für die Lösung angewandter Problemstellungen aus unterschiedlichen Bereichen der Umweltforschung angeboten. Gleichzeitig gewinnt die Untersuchung der Herkunft und Mobilität von anthropogenen Schad- und Spurenstoffen im Grund- und Oberflächenwasser vor dem Hintergrund einer möglichst nachhaltigen Wasserbewirtschaftung immer stärker an Bedeutung.

Teil des Leistungsportfolios ist auch die Erstellung, Kalibrierung und Anwendung von hydro(geo)chemischen Modellen, mit denen die bei der Genese unterschiedlicher Grundwässer ablaufenden geo- und biochemischen Prozesse modellhaft nachvollzogen und ihre Auswirkungen auf die Umwelt prognostiziert werden können. Die Kombination des Einsatzes moderner Isotopen und Tracertechniken mit Kernkompetenzen der JR-AquaConSol GmbH auf dem Gebiet der numerischen Strömungs-, Stoff- und Wärmetransportmodellierung bietet hier ideale Voraussetzungen um sowohl am nationalen als auch am internationalen Markt reüssieren zu können.

 

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