Koralmbahn – Hydrogeologische Erhebungen

Auftraggeber: HL-AG Koralmbahn Graz – Klagenfurt

Bearbeitungszeitraum: 08/1999 bis 05/2000


Das Projekt

Im Zuge der Trassenfindung für die Koralmbahn, Graz – Klagenfurt, war der Abschnitt Deutschlandsberg – St. Andrä, Bereich Koralmtunnel, im vom AG vorgegebenen Trassenkorridor hydrogeologisch zu bearbeiten. Im ersten Teil dieses Vorhabens erfolgte die Grundlagenerhebung, Datenaufbereitung und Datendarstellung mit dem Ziel, eine Verbesserung des Kenntnisstandes über die Grund- und Bergwasserverhältnisse im Trassenkorridor zu erreichen.

Im Hinblick auf eine qualitative und quantitative Dauerbeobachtung wurden hydrogeologische Messprogramme für Quellen, Brunnen und Abflussmessstellen ausgearbeitet.

 

Unsere Tätigkeit

Im Zuge der Errichtung der Koralmbahn von Graz nach Klagenfurt waren im Bereich der Gemeinden Garanas, Gressenberg, Schwanberg und Wielfresen zwischen Deutschlandsberg bis zur Landesgrenze und dem ausgewiesenen Trassenraum Unterlagen zu erheben und eine hydrogeologische Kartierung durchzuführen, die die Grundlagen für die Beurteilung der hydrogeologischen Situation und für die erforderlichen langfristigen Beobachtungsmessungen im Rahmen einer Beweissicherung darstellen sollten.

Im Rahmen der flächendeckenden Quellkartierung im Sommer und Herbst 1999 wurden gefasste und ungefasste Quellen der lückenhaft kartierten Bereiche fotodokumentarisch aufgenommen und die Geländeparameter ermittelt. In Bereichen wo eine vollständige Quellkartierung vorlag, wurde eine Überblickskartierung durchgeführt und bereits bekannte Wasservorkommen überprüft und die Messwerte aktualisiert.

Das Ziel dieser Kartierung war die Erfassung von Quellfassungen, Quellaustritten, Hochbehältern, Brunnen, fließenden und stehenden Gewässern, Vernässungszonen, Gräben, Drainagesystemen sowie Ein- und Ausleitungen und die sich daraus ergebene Festlegung eines Dauermessprogramms für die Beweissicherung vor, während und nach den Tunnelbauarbeiten.

 

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