GENESIS- Groundwater and Dependent Ecosystems

Auftraggeber: European Commission – FP7 Collaborative Project

Bearbeitungszeitraum: 01/07/2009 bis 30/06/2014


Das Projekt

Forschungspartner von 15 Universitäten, 8 Forschungseinrichtungen und 2 KMUs aus 17 Ländern schufen wissenschaftliche Grundlagen sowie technische Leitlinien für eine Revision der Grundwasserrichtlinie.

Weitere Schwerpunkte:

  • Umwelttracer
  • Schadstoffauswaschung
  • Abhängigkeiten zwischen Ökosystemen und Grund-wasser
  • Entwicklung von Modellierungsverfahren zur Integration von Landnutzung und Klimawandel
  • Entwicklung kosteneffizienter Managementmaßnahmen

 

Unsere Tätigkeit

Es wurde ein Verfahren entwickelt, um mit Hilfe von frei zugänglichen statistischen Informationen die landwirtschaftliche Nutzung für einen gesamten Grundwasserkörper zu parametrisieren und darauf aufbauend die Wasserbewegung und die Stickstoffauswaschung aus der Bodenzone auf Basis von Hydrotopen zeit- und flächendifferenziert zu berechnen.

Die Modelle für die Berechnungen in der ungesättigten Zone (SIMWASER, STOTRASIM) wurden mit dem Grundwasserströmungs- und Stofftransportmodell FEFLOW sequentiell gekoppelt, um den Wirkungspfad von der landwirtschaftlichen Nutzung bis zur Nitratkonzentration im Grundwasser in der zeitlichen Entwicklung und der räumlichen Verteilung beschreiben zu können.

Für den Grundwasserkörper westliches Leibnitzer Feld wurde ein gekoppeltes Modellsystem erstellt und anhand von Grundwasserspiegellagendaten und Grundwasser-Nitratkonzentrationsmesswerten kalibriert (siehe Abbildung).

Mit dem gekoppelten Modellsystem steht ein Instrument zur Verfügung, um die Auswirkungen der Änderungen von landwirtschaftlicher Bewirtschaftung und anderer Landnutzungsarten auf die Grundwasserqualität in einem Grundwasserleiter zu prognostizieren.

 

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