FHKW Graz – Ausgangszustand Industrieemissionsrichtlinie

Auftraggeber: Energie Steiermark Wärme GmbH

Bearbeitungszeitraum: 07/2014 bis 06/2015; 07/2016 laufend


Das Projekt

Die Energie Steiermark Wärme GmbH betreibt am Standort Puchstraße 51 in Graz das Fernheizkraftwerk (FHKW) Graz, in dem Tätigkeiten gemäß Anhang I der Industrieemissionsrichtlinie (IER – Richtlinie 2010/75/EU) durchgeführt werden.

Im Hinblick auf eine geplante Betriebsanlagenänderung – Errichtung zusätzlicher Wärmeerzeugungsanlagen im Rahmen des Projekts „Ausfallsreserve Puchstraße“ – wurde auf Grund der gesetzlichen Vorgaben ein Bericht über den Ausgangszustand erstellt, welcher den Behörden mit den Einreichunterlagen übermittelt wurde.

 

Unsere Tätigkeit

Wir bearbeiteten die Teile des Berichts betreffend den Ausgangszustand Grundwasser und Boden. Der Bericht war demgemäß ein zusammenfassendes Elaborat mit der Energie Steiermark Wärme GmbH.

Der im Leitfaden des BMLFUW (BMLFUW 2014) vorgeschlagenen Vorgangsweise entsprechend wurden die relevanten gefährlichen Stoffe und räumlichen Bezugsbereiche identifiziert.

Im nächsten Schritt wurden alle verfügbaren Informationen über die derzeitige und frühere Nutzung des Betriebsstandortes sowie vorliegende Informationen über Boden- und Grundwassermessungen, die den aktuellen Zustand widerspiegeln, erhoben. Grundwasserströmung und Dynamik, Flurabstände, Grundwasserabstrom und Fließgeschwindigkeiten wurden mittels eines aktualisierten Modells der Grundwasserströmung ermittelt (s. Potentiallinien in der Karte). Weiters erfolgte eine Bewertung der Grundwasserqualität auf Basis von chemischen und isotopenhydrologischen Untersuchungen.

Nach Auswertung aller Daten konnte der Ausgangszustand quantifizierend dargestellt werden. Abschließend wurde noch ein Vorschlag für wiederkehrende Überwachung des Ausgangszustands erstellt. Das entsprechende Langzeitmonitoringprogramm startet im August 2016. Weiters wird der Ausgangszustandsbericht wiederholt aktualisiert.

 

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