Detailmodellierung Hochwasserrückhaltebecken Katzelsdorf

Auftraggeber: Amt der Bgld Landesregierung Abt. 9 Wasser und Abfallwirtschaft

Bearbeitungszeitraum: 01/03/2015 bis 30/11/2015


Das Projekt

Im Zuge einer Machbarkeitsstudie wurden mögliche Standorte für Hochwasserrückhaltebecken an der Leitha als Kompensation für die abflussverschärfende Wirkung der erforderlichen Hochwasserschutzdämme evaluiert.

Etwa 500 m grundwasserstromab des möglichen Standortes Katzelsdorf stellt das Brunnenfeld Neudörfl des Wasserleitungsverbandes Nördliches Burgenland mit einem Entnahmekonsens von 600 l/s die wichtigste Trinkwasserressource in dessen Versorgungsgebiet dar.

Mögliche Auswirkungen eines neuen Rückhaltebeckens sowie die Strömungsverhältnisse bei Betrieb des bestehenden waren zu simulieren.

 

Unsere Tätigkeit

Möglichen Auswirkungen der geplanten zusätzlichen Hochwasserrückhaltebecken in Katzelsdorf und die Grundwasserströmungsverhältnisse bei Betrieb des bestehenden wurden mit Hilfe des regionalen Grundwasserströmungsmodells für das Südliche Wiener Becken untersucht.

Schwerpunkte der Evaluierung waren die Umsetzung einer luftseitigen Drainage und die Variation der notwendigen Abdichtungsflächen. Kriterien für die Festlegung der Abdichtungsflächen waren

  • Die Lage von Teilflächen der Rückhaltebecken im Einzugsbereich der Brunnen Neudörfl
  • Die 60-Tage Grundwasserzustromzeit bei Konsensentnahme zu den Brunnen Neudörfl während der Betriebszeiten der Rückhaltebecken (Hochwassersituation an der Leitha)

Zur Risikoabschätzung der Konsensförderung aus dem Brunnenfeld Neudörfl wurden

  • die Einzugsgebiete der Brunnen und die Grundwasserzustromzeiten instationär berechnet (Abbildung) und
  • die Anteile der Herkunft des Grundwassers aus Leitha, Sickerwasser aus den Rückhaltebecken und Grundwasser der regionalen Strömungssituation bei hohem Wasserstand in der Leitha und bei Betrieb des bestehenden und der geplanten Hochwasserrückhaltebecken numerisch simuliert.

 

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