Dauermessprogramm Steiermark Bereich Koralmtunnel

Auftraggeber: ÖBB-Infrastruktur Bau AG

Bearbeitungszeitraum: 06/2000 bis 06/2020


Das Projekt

Im Rahmen der Untersuchungen zur Koralmbahn Graz – Klagenfurt wurde die jetzige JR-AquaConSol beauftragt, die hydrogeologische Bearbeitung betreffend den Abschnitt Deutschlandsberg – St. Andrä, Dauermessprogramm Steiermark im Bereich Koralmtunnel, Gemeinden Garanas, Schwanberg und Wielfresen, durchzuführen.

Die gewonnenen Daten bei  den Quellen oder Gerinnen vor und während der Tunnelvortriebsarbeiten dienen vor allem der Interpretation für Vorhersagen von Wassereinbrüchen im Zuge der Vortriebsarbeiten. Die Dokumentation der Daten erfolgt in einer zentralen Datenbank und ist Grundlage für weitere hydrogeologische Interpretationen und Basis für etwaige Schadensersatzansprüche.

Unsere Tätigkeit

Der Beginn der Messkampagne vor Baubeginn erfolgte im Juni 2000 und wurde im monatlichen Intervall durchgeführt. Nach der Auswahl von insgesamt 64 gefassten und ungefassten Quellen für die Beweissicherung wurde im Zuge einer Übersichtsbegehung und ersten Messtour im Juni 2000 eine Messbarmachung an einigen ungefassten Quellen vorgenommen. Die Auswahl der Messstellen an 19 Oberflächengerinnen und Bächen erfolgte unter Berücksichtigung auf die zu erstellenden Wasserbilanzen für Teileinzugsgebiete und für den Gebirgsstock und der Kraftwerke im Projektgebiet. Neben der Errichtung für automatisierte Abflussaufzeichnungen an Gerinnen wurde auch Augenmerk auf die Niederschlagssituation im Einzugsgebiet gelegt. Während der Tunnelvortriebsarbeiten richtete sich das weitere Dauermessprogramm nach dem Fortschritt der Bauarbeiten und den bescheidmäßigen Vorgaben.

Alle Daten aus den Beweissicherungsmessungen der Quellen und Oberflächengerinne werden EDV-technisch verarbeitet und in einer gemeinsamen Datenbank dokumentiert.

 

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